Was die Bundesregierung beim Wohnen plant

03.04.2025

Auf mehreren Seiten widmet sich die neue Bundesregierung in ihrem Programm dem Thema Wohnen. Die Mietervereinigung Österreichs (MVÖ) hat die Pläne der Regierung analysiert – Fair Wohnen spricht mit Elke Hanel-Torsch, Mietrechtsexpertin der MVÖ Wien und mit Georg Niedermühlbichler, Präsident der Mietervereinigung Österreichs über die Details des Programms. Was ist drin? Was fehlt?

Was bedeutet der Mietpreisstopp im Detail und für welche Mieter:innen gilt er? Was hat es mit der neuen Mindestbefristung von 5 Jahren auf sich? Was ist der Hintergrund der neuen Stichtagsabrechnung bei den Betriebskosten? Wo ist der Haken bei der Mietkaufoption?

„Aus Mieterschützer:innen-Sicht gibt es natürlich immer Luft nach oben – ich persönlich würde mir ein Mietrecht, das wirklich für alle Mieterinnen und Mieter gilt, wünschen“, sagt Elke Hanel-Torsch. „Mittlerweile haben alle Parteien erkannt, dass leistbares Wohnen ein Grundbedürfnis ist, dass da viel getan werden muss – und ich bin zuversichtlich, dass man da in Zukunft auch viel schaffen kann.“

„Es sind sehr viele unserer Forderungen in diesem Regierungsprogramm nicht enthalten – also wird uns nicht langweilig werden“, sagt Georg Niedermühlbichler. Allerdings: „Wir sehen einen Fortschritt für wohnende Menschen in Österreich und ich bin überzeugt davon, dass es im Lauf der Legislaturperiode – also in den nächsten fünf Jahren – auch noch die Möglichkeit gibt, den einen oder anderen aus unserer Sicht wichtigen Punkt einzubringen.“

Im dritten Teil der Sendung beantworten wir konkrete Fragen zum Miet- und Wohnrecht, die unsere Hörer:innen an frage@mietervereinigung.at geschickt haben.

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Thema:Politics Radiomacher_in:Martin Ucik
Sprache: German
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