Von Film bis Frauen*streik: Feminismus in Bewegung
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Die zweite Edition des Filmfestivals CINÉMA AFRICAIN! widmet sich zentralen Themen wie Identität, kolonialer Geschichte, Feminismus sowie den Beziehungen zwischen Mensch, Land, Natur und Spiritualität. Ein besonderer Fokus liegt auf künstlerisch mutigen Formen, dokumentarischen wie fiktionalen Erzählweisen und insbesondere auf den Stimmen von Filmemacherinnen aus dem afrikanischen Kontinent und seiner Diaspora.
Mit insgesamt 16 Filmen aus 18 Ländern und in 11 Sprachen können die Besucher*innen vom 5. bis 8. November 2025 in unterschiedlichste Geschichten eintauchen. Neben den Filmvorführungen bietet das Festival auch ein vielfältiges Rahmenprogramm, darunter eine besondere Buchpräsentation: CINÉMA AFRICAIN: Archiving, Resistance and Freedom, editiert von Nadia Denton und Sandra Krampelhuber, herausgegeben von JAAPO – für die Partizipation von Women of Color.
Wir haben mit Sandra Krampelhuber, der Leiterin des Festivals und Filmemacherin, über die zweite Edition gesprochen. Sie erzählt uns von den Filmen, den thematischen Schwerpunkten, dem Buch CINÉMA AFRICAIN: Archiving, Resistance and Freedom und davon, was das Publikum heuer erwartet.
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Der Frauen*streik am 24. Oktober hat seine Inspiration vom isländischen Frauen*streik, der dieses Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiert. Damals haben zehntausende Frauen* in Island die Arbeit niedergelegt; ein Moment, der einen gesellschaftlichen Wandel eingeleitet hat und Island heute zu einem der lebenswertesten Länder für Frauen* macht.
In Wien haben sich am 24. Oktober rund 2000 Personen vor dem Parlament versammelt. Sie haben gestanden, gesessen oder auf roten Pölstern, Decken und Tüchern gelegen, als sichtbares Zeichen des Protests und der Solidarität. Der Aufruf hat gelautet: „Streikt, so lange ihr könnt und wollt!“
Zu hören sind Stimmen von Starsky, Petra Unger, Marlene vom Wiener Hebammenzentrum, Journalistin Julia Pühringer, Rapperin und Slampoetin Yasmo und Liza von der Initiative Frauen*streik im FZ.
Musik(C): Little Simz feat. Yukimi, Lous and The Yakuza, Cina Soul und Onipa
Foto (C): Filmstill Les Invertueuses
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