No Border Summit und Armutsgefährdung – ANDI 345
Themen: No Border Summit als Protest gegen ICMPD-Konferenz | Versteckte Armutsgefährdung bei Frauen | Armutskonferenz fordert mehr Präventionsarbeit
Sendungskoordination: Stefan Resch
Moderation: Karla Kent
No Border Summit als Protest gegen ICMPD-Konferenz
Das International Center for Migration Policy Development hält in Wien seine jährliche Vienna Migration Conference ab – und trifft auf Protest. Der No Border Summit von 17. bis 21. Oktober will einem zentralen Akteur der Europäischen Migrationspolitik einen menschlichen und solidarischen Zugang entgegenhalten. Mit Workshops, Diskussionen, Filmabenden und zum Abschluss sollen Kämpfe gegen Rassismus, Kapitalismus, Krieg und Kolonialismus verbunden werden, so das Selbstverständnis der Organisator*innen. Das gesamte Programm ist auf der Website https://abolishicmpd.noblogs.org/ zu finden.
Beitragsgestaltung: Stefan Resch
Versteckte Armutsgefährdung bei Frauen
Am 15. Oktober hielt die Caritas eine Pressekonferenz zum Thema „Versteckte Armut“ ab. Konkret ging es dabei um das oft übersehene Armutsrisiko nicht alleinlebender Frauen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass viele Frauen zwar als finanziell abgesichert gelten, tatsächlich aber stark von den Einkommen ihrer Partner, beziehungsweise vom Einkommen anderer erwachsener Personen im Haushalt, abhängig sind. Besonders nach einer Familiengründung steigt ihr Armutsrisiko deutlich an. Nora Tödtling-Musenbichler, Präsidentin der Caritas Österreich und Katrin Gasior, die Autorin der diskutierten Studie, verdeutlichten wie unbezahlte Sorgearbeit, ungleiche Einkommen und soziale Strukturen zum Armutsrisiko von Frauen beitragen. Außerdem thematisierten sie die Rolle des Sozial- und Steuersystems, welches Ungleichheiten häufig zusätzlich verstärkt.
Beitragsgestaltung: Karla Kent
Armutskonferenz fordert mehr Präventionsarbeit
Anlässlich des Internationalen Tages für die Beseitigung der Armut am 17. Oktober schlägt die Armutskonferenz Alarm: Auch in Österreich müsse mehr getan werden, um das Abrutschen ganzer Bevölkerungsgruppen in die Armut zu vermeiden.
Beitragsgestaltung: Lotte Worster
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