March for Science am 7.3.2025 Wien
Der March for Science (englisch für „Marsch für die Wissenschaft“ oder „Marsch für die Naturwissenschaft“) oder Science March war eine internationale Großdemonstration für den Wert von Forschung und Wissenschaft und gegen „alternative Fakten“ und die Etablierung einer „postfaktischen Ära“. Sie fand unter dem Motto Science, not Silence („Wissenschaft, nicht Schweigen“)[1] erstmals am 22. April 2017 (Tag der Erde) in mehr als 600 Städten weltweit statt, mit der Hauptveranstaltung in Washington, D.C. Ziel war es, auf die zunehmende Einschränkung der Wissenschaft weltweit hinzuweisen, wie beispielsweise in den USA, der Türkei oder Ungarn, und auf die Bedeutung der Wissenschaft für die Gesellschaft aufmerksam zu machen.[2][1][3] Ein zweiter, ebenfalls weltweit organisierter March for Science, wurde am 14. April 2018 abgehalten.[4]
Auslöser der Bewegung waren wissenschaftsfeindliche Äußerungen und Maßnahmen der Regierung Donald Trumps. Trump hatte unter anderem die globale Erwärmung als Schwindel bezeichnet, versprochen, eine Vielzahl von Umweltschutzmaßnahmen abzuschaffen, und starke Kürzungen für Forschungseinrichtungen wie die US-Gesundheitsbehörde oder die Umweltschutzbehörde EPA angekündigt.[5] In Deutschland richteten sich die Motive der Marsch-Teilnehmer weniger gegen die US-Regierung als vielmehr allgemein gegen Populismus und „postfaktisches Denken“ sowie insbesondere für mehr wissenschaftliche Evidenz in Debatten und bei politischen Entscheidungen. aus: https://de.wikipedia.org/wiki/March_for_Science
March for Science am 7. 3. 2025 in Wien
„Am 07. März werden Wissenschaftler*innen der USA und International ihre Stimmen für eine freie Wissenschaft erheben. In Solidarität mit unseren amerikanischen Kolleg:innen rufen wir alle Personen und Institutionen der Wissenschaft zu einem Marsch der Wissenschaft auf: Gemeinsam wollen wir daran erinnern, wie viel wir einer freien Wissenschaft zu verdanken haben!
Fassungslos blicken wir in diesen Tagen auf die Vorgänge in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo ein beispielloser Angriff auf die Freiheit des Wissenschaft stattfindet. Mit einer Vielzahl von Dekreten werden Institutionen zerschlagen, Finanzierung gestrichen, ganze Forschungszweige verboten und Forschende sowie Disziplinen diskreditiert. Auch in Österreich steigt die Wissenschaftsfeindlichkeit und die Freiheit der Wissenschaft wird zunehmend angegriffen.
Deswegen organsieren wir, Scientists4Future (S4F) Österreich, für den 7. März einen March for Science, um auf die gesamtgesellschaftlich wichtige Bedeutung von Wissenschaft und Lehre hinzuweisen. Die Kernbotschaft soll ein positives Zeichen zur Wichtigkeit von Wissenschaft und deren Freiheit sein, ist an Politik und Zivilgesellschaft gerichtet und betrifft alle wissenschaftlichen Disziplinen und Institutionen.
Wann: 7.3.2025, Kundgebung um 13 Uhr
Wo: vor der Uni Wien
Gefolgt von einem Demozug über Alserstraße, Spitalgasse, Währingerstraße bis zum Votivpark
Redebeiträge u.a. von Susanne Hochreiter (Uni Wien), Monika Kil (Donau Universität Krems), Julia Partheymüller (Uni Wien), Sigrid Schwarz (BOKU)
Abschlusskundgebung nach 15 Uhr mit Prof. Sigrid Stagl Wissenschaftlerin des Jahres, OA Assoc.-Prof. Hans-Peter Hutter stv. Leiter der Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin, Dipl.-Ing Franz Fehr (UniNEtZ) und Dr. Alexander Behr (Diskurs, das Wissenschaftsnetz).
WissenSchafft – gute Entscheidungsgrundlagen“ Im Projekt UniNEtZ haben sich hunderte Wissenschafter:innen von österreichischen Universitäten zusammengeschlossen um Maßnahmen-Vorschläge für die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals der UN-Agenda 2030) in Österreich zu erarbeiten. Die so entwickelten Handlungsoptionen (siehe www.uninetz.at) wurden in Form von „Zukunftsbausteinen“ für ein gutes Regierungsprogramm veröffentlicht, und – gemeinsam mit der Einladung zu einen Zukunftsdialog mit der Wissenschaft – an die Regierungsparteien weitergegeben. Franz Fehr ist SDG-Koordinator der Universität für Bodenkultur Wien und Scientist4Future
Keine Angst vor Nebenwirkungen – sich weiterbilden kann gesund sein! Die Effekte von Erwachsenenbildung gehen weit über den unmittelbaren Nutzen hinaus. Erwachsenenbildung hat in der langen europäischen Tradition im Rahmen von aufklärerischen, demokratiebasierten und arbeitsmarktpolitischen Zielen gerade in Krisenzeiten einen großen Nutzen für den Einzelnen sowie positive Spill-Over-Effekte in die Familien und Gesamtgesellschaft hinein erzielen können. Univ.-Prof. Dr. phil. habil. Monika Kil, Weiterbildungsforschung und Bildungsmanagement
WissenSchafft – das System, das Wissen schafft! Damit Wissenschaft das beste und genaueste Wissen hervorbringen kann, muss sie frei von Einflussnahme sein. Doch politische Eingriffe und prekäre Beschäftigungsverhältnisse bedrohen derzeit ihre Unabhängigkeit und Leistungsfähigkeit – und damit auch den gesellschaftlichen Fortschritt. Das Netzwerk Unterbau Wissenschaft (NUWiss) setzt sich deshalb für bessere Arbeitsbedingungen und mehr demokratische Mitbestimmung ein – für eine starke Wissenschaft in einer starken Demokratie! Dr. Julia Partheymüller, Institut für Staatswissenschaft, Universität Wien
WissenSchafft Leben – Bodenforschung hilft unserer Ernährung zu sichern, die fruchtbarsten Böden zu erhalten, die hohe Qualität des Trinkwassers zu gewährleisten, Wasser zu speichern und damit Überschwemmungen zu reduzieren und im Sommer die Umgebung zu kühlen. Sie trägt dazu bei, dass Kohlenstoff vermehrt in Ackerböden gespeichert werden kann und dass unsere Wälder durch die Wahl geeigneter Baumarten erhalten bleiben. Die Erforschung der Biodiversität des Bodenlebens bietet wichtige Informationen dazu wie unser Immunsystem durch die Zusammensetzung des Bodenlebens mit dem wir direkt oder über unsere Nahrung in Kontakt kommen gestärkt werden kann. DI Dr. Sigrid Schwarz, Univ.Lekt BOKU, Österreichische Bodenkundliche Gesellschaft
WissenSchafft – Bedürfnisbefriedigung. Für wirtschaftlichen Erfolg sind Innovation, gebildete Arbeitskräfte und Rahmenbedingungen für fairen Wettbewerb nötig. Wissenschaftliche Analysen tragen dazu bei. Univ. Prof. Dr Sigrid Stagl, Leiterin des Instituts Ecological Economics an der WU, Wissenschaftlerin des Jahres 2024″
aus: https://at.scientists4future.org/mc-events/march-for-science-am-7-3-2025-in-wien/?mc_id=648
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