Immigrant Punk

19.06.2007

Sie kommen, um uns unsere Arbeitsplätze zu stehlen…

In der Juni-Ausgabe von „my revolutionary sweetheart“ geht es diesmal nicht um eine bestimmte Revolution und auch nicht um ein bestimmtes Land, sondern um die Welt an sich und ihre Grenzen.
Während nämlich Grenzen für Finanzmärkte und Warenströme verschwinden, werden sie für Menschen immer dichter und unüberwindlicher. Ein Thema, das auch viele MusikerInnen in ihrer Arbeit inspiriert. Wie etwa die multinationale Balkan-Metal-Punk Band Kultur Shock, die im April im Wiener Ost Klub (http://www.ost-klub.com/) zu Gast war.
Dona Ulla und Señor Jürgen sprachen mit dem Sänger und Bandleader, dem aus Bosnien stammenden Serben Gino Yevdjevich über seine Migration in die USA, darüber wie sich der Krieg auf das Kulturleben im ehemaligen Jugoslawien auswirkte und wie man auch verkleidet als Pancho Villa alle Grenzen überqueren kann…
Darüber hinaus plaudern Dona Ulla und Señor Jürgen bei ein paar Integrationsdrinks über diverse Events, denen sie im letzten Monat beigewohnt haben und spielen Migrationsmusik aus verschiedenen Weltgegenden.
Und auch in dieser Ausgabe wurde wieder der/die RevolutionärIn des Monats gekürt. Diesmal handelte es sich um Afzaal Deewan, Betreiber des Restaurantes „Wiener Deewan“, Liechtensteinstr. 10, 1090 Wien.

PLAYLIST: Gogol Bordello: Immigrant Punk / Kultur Shock: God is busy, may I help you? / Kultur Shock: Sarajevo / Kultur Shock: Tango de la victoire / Asian Dub Foundation: Fortress Europe/ Sargento Garcia: Si solo fuera yo un pajaro / Los Lobos: Tony y Maria / Wir sind Helden: Gekommen um zu bleiben / Lila Downs: Medley / The Go-Betweens: Lee Remick / Max Raabe: Die Männer sind schon die Liebe wert.

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Thema:Gesellschaft
Sprache: Deutsch
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